Altdorf entdecken
Eine digitale Stadtrundführung
— Stadtführung „Wallenstein und Universität Altdorf“ während den Wallensteinfestspielen 2022
— Die Geschichte Altdorfs
Hier möchten wir Sie sehr gerne auf die ausführliche Homepage der
Stadt Altdorf verweisen.
— Infoflyer der Stadt Altdorf
Die Stadt Altdorf hat diese beiden interessanten Infoflyer veröffentlicht:
– Zahlenspiegel 2017
– Stadtrundgang – Altdorf entdecken
Beginn der Führung am Stand der Bürgerwehr zwischen Kirche und Rathaus
1. Bürgerwehr
Die Geschichte der Bürgerwehr ist eng mit derjenigen der Stadt Altdorf verbunden: schließlich musste sich eine mittelalterliche Stadt selbst gegen Feinde verteidigen können. Hilfe von außen, etwa durch den Landesherren kam selten und auch oft zu spät.
Die Bürgerwehr rekrutierte sich auf den wehrfähigen Einwohnern der Stadt. Im Allgemeinen musste zumindest jeder Haushalt einen Mann abstellen. Im Falle Altdorf mit ca. 200 Anwesen und ebensovielen Haushalten konnte die Bürgerwehr dann auch 200 Mann stark sein. 1560 waren es ca. 140 waffenbesitzende Männer in Altdorf, im Jahre 1731 waren es sogar 240 namentlich genannte Mitglieder der Bürgerwehr.
Der Dienst beschränkte sich auf Kriegs- und Notzeiten sowie auf die Feuerbekämpfung. Die Bürgerwehrler gingen also alle einem normalen Beruf nach, anders hätte das gar nicht organisiert werden können.
Zusätzlich mussten ich die Männer natürlich auch in ihren Waffen üben, um für den Ernstfall gewappnet zu sein. Dies war dann auch oft ein gesellschaftliches Ereignis.
2. Nachtwächter
In Altdorf gab es nach Quellen von 1731 und 1796 immerhin 4 Nachtwächter. Diese hatten dann während der Nachtstunden durch die Gassen der Stadt zu patrouillieren. Ihre Aufgaben waren: Kontrolle, dass es nirgendwo ein Feuer gibt; Unterbindung von nächtlichen Streitereien; ggf. Einhaltung der Sperrstunde in den Wirtshäusern („Zapfenstreich“ = der Nachtwächter streicht mit der Hand symbolisch über den Zapfhahn, um den Ausschank zu beenden); Durchsage der Zeit, weil die Uhren nachts ohne Licht ja nicht zu lesen waren und zur Kontrolle, ob der Nachtwächter selber noch wach ist:
„Hört Ihr Leut und lasst Euch sagen,
Uns’re Uhr hat … geschlagen,
Löscht das Feuer und das Licht,
das geschieht kein Unglück nicht.“
3. Wallenstein-Haus
Während des Festspiels ist der Markt für eine Führung zu voll, also hier nur Verweis auf das Wallensteinhaus.
Erbaut ca. um 1600 nach der Zerstörung Altdorfs im Großen Markgrafenkrieg. Im Haus „Wiech“, früher „Holz“ wohnte der Student Abrecht von Wallenstein in seiner Zeit in Altdorf von 1599 bis 1600. Auch etliche Professoren wohnten hier (bzw. besaßen das Anwesen): Wilhelm Ludwell, Johann Georg Fichtner, Johann Mauritius Hoffmann, Johann Fabrizius.
weiter zur Kirchgasse bis zur Treppe
4. Pfarrhaus (Ännchen Schopper)
2. Pfarrhaus (Kirchgasse 2) 3. oder Altenthanner Pfarrhaus (Kirchgasse 4)
Der „Pastor Schopper“ aus dem Festspiel hieß in Wirklichkeit D. (Doktor der Theologie) Jacob Schopper aus Biberach an der Riß und war erster Pfarrer in Altdorf. Er wurde 1598 an die Universität in Altdorf berufen und vertrat auch den Dienst als Gemeindepfarrer. In dieser Zeit verschärfte sich der konfessionelle Streit im Reich wieder. Der Calvinismus war nicht als Konfession anerkannt, sondern nur der Katholizismus und das Luthertum. Die Reichstadt Nürnberg hatte damals kein klares lutherisches Profil, insbesondere die Uni in Altdorf galt allgemein als eher calvinistisch. Dies stellte eine Gefahr für die Reichsstadt dar, die deshalb den orthodoxen Lutheraner Schopper nach Altdorf holte, um die Uni wieder auf eine streng lutherische Linie zu bekommen. Die calvinistisch denkenden Studenten und Professoren in Altdorf gingen dabei teilweise handgreiflich gegen Schopper vor.
Über „Ännchen Schopper“ ist dagegen – leider – nichts überliefert
5. Alter Friedhof um die Kirche herum
Nach der mittelalterlichen christlichen Tradition wollten die Menschen möglichst nahe an der Kirche, am besten direkt am Altar begraben sein. Bei der letzten großen Kirchenrenovierung in den 1980er Jahren wurden daher auch ein halben Dutzend Tote in einer Gruft unter dem Chorraum gefunden. Es wurden aber nur wenige, hochgestellte Personen in der Kirche begraben. Das gemeine Volk fand auf dem Friedhof um die Kirche herum seine Ruhestätte. Bis heute soll im Garten des zweiten Pfarrhauses nicht viel wachsen.
Das Rothenberger-Haus war seinerzeit der Karner oder das Beinhaus des Friedhofs. Dort wurden dann die Gebeine der Toten der aufgelassenen Gräber aufbewahrt. In der Reformationszeit wurde der Friedhof dann an seinen heutigen Standort an der Neumarkter Straße verlegt.
6. Kirche, Umbau zur Universitätskirche
Die Laurentiuskirche wurde, nach Prof. Will, um 1407 fertiggestallt, etwas zeitgleich mit der Stadtmauer und mit den ältesten erhaltenen Häusern in der Altstadt. Sie wurde im gotischen Baustil und als eine dreischiffige Basilika errichtet, also sie hatte ein Mittelschiff, das höher und breiter war als die beiden Seitenschiffe. Dazu kommt der noch vorhandene Chorraum und der Turm. Da die Kirche für die Uni als zu wenig repräsentativ und zu klein erachtet wurde, erfolgte 1753-55 der Abriss des alten Schiffs und ein barocker Neubau. So steht sie im wesentlichen noch heute da.
weiter zum Judenbühl
7. Gasthaus „neuer“ Grüner Baum
Das große, breit ausladende Haus mit der Buchhandlung (read-it bzw. Missionsbuchhandlung) war früher als Gasthaus zum „Grünen Baum“ bekannt – allerdings erst seit ca. 100 Jahren, vorher war der „Grüne Baum“ woanders, in der Oberen Badgasse.
8. Badgraben
Entlang des Straßenzuges Obere Wehd – Untere Wehd – Judenbühl – Kiliansgasse fließt – inzwischen unter dem Pflaster – der Badgraben. Das ist ein Bachlauf, der im Gebiet der Kronäcker (etwa zwischen der Nürnberger Straße und der Fischbacher Straße) entspringt und von dort zu den Stadtweihern, dem Waschweiher (Stäffeleinsweiher) und den inzwischen zugeschütteten Weiher zwischen Drechslergasse und Adalbert-Stifter-Allee floss. Von dort floss der Badgraben dann mitten in der Gasse zur Pferdeschwemme, der „Wehd“ an der Kreuzung mit der Oberen Brauhausstraße und dann weiter am alten Färberhaus „Untere Färberei“, heute Kiliansgasse 2 und 4 und an den beiden Bädern der Stadt, dem Engelsbad (Obere Badgasse 6) und Fortunabad (Untere Badgasse 5) vorbei zur Lederersmühle.
weiter zur Oberen Badgasse
9. Engelsbad
Das Engelsbad war das Haus am Eck Kiliansgasse zur Oberen Badgasse, es wurde auch als das „Obere Bad“ bezeichnet. Das Bad selber stammt aus dem Mittelalter, nach 1834 scheint das Bad dann eingegangen zu sein. 1871 brannte das Haus zusammen mit dem ganzen Stadtviertel ab.
Der Bader hatte im Mittelalter nicht nur die Aufgabe, warmes Wasser und Badezuber zur Verfügung zu stellen, sondern er schnitt auch Bärte und Haare und setzte Schröpfköpfe bzw. ließ seine Patienten zur Ader. Der Bader behandelte auch viele andere Krankheiten und Gebrechen als „Arzt der armen Leute“, die sich keinen studierten Arzt leiste konnten oder wollten. Verschiedene Ärzte führten auch generell keine Behandlungen durch, bei denen sie mit Blut in Berührung kamen.
Einer der ersten akademischen Ärzte Deutschlands, der sich ausführlich mit der Wundarznei oder Chirurgie beschäftigte, war Lorenz Heister, von 1710 bis 1720 Medizinprofessor in Altdorf, der auch ein Standardwerk zu diesem Thema schrieb („Chirurgie…“, 1718)
10. Stadtbrand 1871
Am 28.9.1871 brannte das Viertel am Unteren Markt zwischen Oberer und Unterer Badgasse bis zur Kiliansgasse komplett ab. Dabei hatte die erst 1867 gegründete Freiwillige Feuerwehr Altdorf ihre erste große Bewährungsprobe, aber die Vernichtung des Viertels konnte sie nicht aufhalten. In der Folgezeit wurde aber die Ausrüstung der Feuerwehr stetig verbessert, so dass dieser Brand der letzte Brand in Altdorf war, bei dem soviele Häuser auf einmal abbrannten. Es gibt sogar schon eine Photographie der noch rauchenden Trümmer. Unter anderem wegen des Brandschutzes wurde das ganze Viertel dann ohne Fachwerk, nur in Sandstein und Ziegelmauerwerk wieder aufgebaut.
Das einzige Haus, das stehenblieb, war das heutige Cafe Riedner, auch bekannt als „Vitus“, das aber dem damaligen Zeitgeschmack entsprechend umgebaut wurde.
11. Gasthaus „alter“ Grüner Baum
Das Haus Obere Badgasse 1 (alte Nummer 89) war früher als Gasthof „Zum Grünen Baum“ bekannt. Nachgewiesenermaßen existierte es mindestens seit 1691 dort. Im Jahre 1849 wurde die Gastwirtschaft dann „transferiert“. Gut zu sehen ist noch der Schlußstein über der Tür, der einen Baum darstellt. Weiterhin ist noch die alte Haustüre vorhanden, die nicht nur zweiflügelig ist, sondern bei der man auch die obere Hälfte eines Flügels getrennt öffnen kann, z. B um das Haus zu lüften oder um Bier über die Straße zu verkaufen.
weiter zur Kiliansgasse
12. Wirtschaftsgebäude der Anwesen am Unteren Markt, wenn offen: Reif-Passage
Das Anwesen Unterer Markt 5 ist eines der großen Anwesen in Altdorf, die ein Wohn- und Geschäftshaus am Markt haben und einen Hof mit weiteren Gebäuden, Mittel- oder Hinterhaus, die Wirtschaftszwecken dienten und an eine weniger bedeutende Gasse grenzen. Wenn die „Reif-Passage“ offen ist, kann man vom Unteren Markt direkt zur Kiliansgasse durchgehen. Das nutzt man früher vor allem für die Erntewagen, die man so weder wenden noch abspannen musste.
weiter: Blick in die Melbergasse
13. Ältestes Haus Altdorfs von 1388
Das Haus Melbergasse 3 ist wohl das älteste Haus Altdorfs, sein „Innenleben“ datiert von 1390. Das wurde durch eine dendrochronologische Untersuchung festgestellt. Zu jener Zeit wurden Häuser in Franken nicht mit tragenden Außenwänden, sondern mit einem tragenden Innengerüst aus Holz gebaut. Auf dieses Gerüst stützte sich dann das Dach ab und die Wände trugen nur sich selber. Im Fränkischen Freilandmuseum in Bad Windsheim wurde ein ähnliches Haus aus dieser Zeit rekonstruiert. Dort sieht man dann, wie dieses Haus hier früher etwa ausgesehen hat. Das Haus ist damit älter als z. B. die Laurentiuskirche (1407) und die Stadtmauer, die erst nach 1400 fertig wurde.
14. Anwesen Hochfellner/Hottner mit dem (nicht mehr vorhandenen) Boot im Gewölbekeller
Das Anwesen Kiliansgasse 11 (Melbergasse 1A) ist heute zweigeteilt, es wurde von zwei verschiedenen Eigentümern saniert. Da es früher nur ein einziges Anwesen war, hat es einen gemeinsamen Keller, der zwar überwiegend unter dem Hinterhaus steht, aber zugänglich ist der Keller nur über das Vorderhaus. Zum Glück sind einerseits die Besitzer gute Nachbarn und andererseits das Kellergewölbe so stabil, dass es die Giebelwand des hinteren Hauses tragen kann. Im Keller war es früher so feucht, dass Wasser drin stand und es gab dort sogar einst ein kleines Boot.
weiter zur Unteren Badgasse
15. Fortunabad (Untere Badgasse 5)
Das alte Fortunabad brannte ebenso wie das restliche Viertel 1871 ab. In diesem Haus wurde als Sohn des Baders und Chirurgen Johann Heinrich Mannert im Jahre 1756 der spätere Universitätsprofessor Konrad Mannert geboren, der an der Spätzeit der Altdorfer Uni Geschichte und orientalische Sprachen lehrte. Er war auch als Geograph bei der Homann’schen Landkartenoffizin in Nürnberg tätig. Vom Umbruch der napoleonischen Zeit war er besonders betroffen: nach einem Zwischenspiel in Würzburg ging er 1807 an die neue bayerische Zentraluniversität Landshut, die aus Ingolstadt dahin verlegt worden war. 1826 wanderte er dann mit der Uni nach München, dies war die Geburtsstunde der heutigen Ludwig-Maximilians-Universität. Nach Konrad Mannert ist eine Straße in Nürnberg benannt, neben dem Zellengefängnis am Justizpalast.
weiter zum Unteren Markt, weiter bis zum Goldenen Ochsen
16. Goldener Ochse, ehemals auch Roter Ochse
Das altehrwürdige Gasthaus „Goldener Ochse“ Unterer Markt 16 war ein großes Anwesen, zu dem auch das Nachbargebäude Unterer Markt 18 gehörte. Seit mindestens 1691 war es als “ bei dem roten Ochsen“ bekannt, der Ochsenwirt aus dem Festspiel hat als sicher hier sein Bier gebraut und ausgeschenkt, wenn er nicht mit den Studenten im Universitätshof war. Das Haus stammt im Kern noch aus dem Jahr 1553.
weiter zum Unteren Tor, Schmiedgasse.
17. Blick zu den Scheunen der Flurergasse
Am Unteren Tor geht nach Norden die Flurergasse ab. Sie hat ihren Namen vom etwa 1880 abgerissenen Flurersturm, der auf Höhe des jetzigen Parkplatzes neben dem Kulturtreff stand. Typisch für diese Gasse „Hinter der Mauer“, also direkt an der ehemaligen Stadtmauer ist, dass zur Stadt hin nur die Wirtschafsgebäude der Anwesen der Unteren Brauhausstraße stehen. Wohngebäude gibt es nur Richtung Stadtgraben, diese Häuser wurden erst gebaut, als die Stadtmauer nicht mehr als Befestigung gebraucht wurde.
18. Unteres Tor als (verhinderter) Gästeturm, Altstadtfreunde
Das Untere Tor oder früher auch das Pfälzer oder Neumarkter Tor schließt die Altstadt in Richtung Oberpfalz ab. Es gehört auch zu dem ältesten Gebäuden der Stadt und wurde während der „Stadtwerdung“ Altdorfs ab 1387 errichtet. 1553 im Großen Markgrafenkrieg teilweise zerstört, überlebte es auch die Schleifung der Stadtbefestigung unter Bürgermeister Jakob Neidhart ab 1818, weil der Hopfenbauer, Brauer und Gastwirt Auer, sein Haus steht außerhalb der Stadt in der Neumarkter Straße 4, es erwarb, um darin seinen Hopfen zu trocken. Später (1904) kaufte es die Stadt zurück. Dann wurde das Tor ein Wohnhaus. Ende der 1990er Jahre wurde das Tor und sein Nachbargebäude Schmiedgasse 1 („Ebert-Haus“) saniert, mit Beteiligung der Altstadtfreunde. Seitdem stand der Turm als „Gästeturm“ Besuchergruppen der Stadt Altdorf zur Verfügung, bis jemand gemerkt hatte, dass verschiedene Auflagen zum Brandschutz nicht erfüllt sind. Daher ist der Turm inzwischen gesperrt.
19. Schmiede in der Schmiedgasse 2 „Schmieschreiner“
Das Haus Schmiedgasse 2 ist seit mindestens 1678 als Schmiede bekannt und gab auch der Schmiedgasse ihren Namen. Die Schmiede hießen Neuwirth, Vögelein und seit ca. 1860 Schreiner, woraus sich der Hausname „Schmieschreiner“ ableitet. Die Beschlagbrücke, also der Ort, an dem die Hufeisen an die Pferdehufe angepasst wurden, befand sich direkt vor dem Hausgiebel in der Gasse. So konnten die Pferde einfach dorthin kommen.
Ebenfalls zum Anwesen gehört auf der anderen Gassenseite eine „Kohlkammer“, also ein Vorratsraum.
weiter zur Silbergasse bis zur Himmelsleiter
20. Himmelsleiter, Auftrittsraum Wallensteiner, „Fenster zum Hof“
Die „Himmelsleiter“ ist nachweislich das alte Gasthaus „Zur Silbernen Ente“, das der Silbergasse ihren Namen gab. Wie für ein Altdorfer Gasthaus früher üblich, wurde das Bier selbst gebraut. Dazu hatte das Anwesen eine reale Braugerechtigkeit.
Für das Wallenstein-Festspiel ist die Himmelsleiter besonders wichtig, weil hinter dem Haus ein zum Wichernhaus gehöriger Hof ist, in dem die Schauspieler auf ihren Auftritt waren. Die Küche der Himmelsleiter hat ein Fenster zu diesem Hof und versorgt so vor allem den Durst der Darsteller.
21. Universität, Festspiel
Der Ort der Wallenstein-Festspiele beherbergte die ehemalige Universität der Reichsstadt Nürnberg. 1575 wurde das Gymnasium aus Nürnberg (das heutige Melanchthon-Gymnasium) hierher verlegt und schon nach 3 Jahren begann der Betrieb der „Akademie“, die eine ähnliche Ausbildung wie eine Uni anbot, aber eben kein kaiserlichen Privileg benötigte wie eine Volluniversität. Aber auch das bekam die Reichsstadt von ihrem Kaiser, es dauerte nur bis 1622 (Universitätserhebung) bzw. 1693 (Promotionsrecht der theologischen Fakultät). 1809 war die Herrlichkeit zu Ende und die Uni wurde aufgelöst, ihre Bibliothek nach Erlangen gebracht. Danach waren das Rentamt (Finanzamt) und das Volksschullehrer-Seminar hier untergebracht, seit 1925 nutzen die Rummelsberger Anstalten das Haus. Seit 1894 finden hier die Wallenstein-Festspiele statt.
weiter zu Universitätsmuseum
